Steel Division 2

  • Steel Division 2 im Test - Ein RTS-Brett lässt Neulinge verzweifeln - und Profis jubeln


    Zitat

    (Fast) Nur für Hardcore-Strategen

    Insgesamt ist der Kampagnenmodus von Steel Division 2 zwar eine tolle Idee, aber noch nicht völlig durchdacht. Vor allem die fehlende Hilfestellung macht den Einstieg für Casual-Strategen fast unmöglich. Wir empfehlen unbedingt, mit Solo-Gefechten gegen sehr leichte KI zu starten, um überhaupt eine Chance zu haben, die Spielmechaniken zu lernen. Ansonsten bleibt nur Frust statt Taktik-Lust.

  • Eine Kampagne gibt es, ich hatte jedoch noch keine große Zeit, sie richtig zu testen. Es soll auf jeden Fall später auch mehrere geben - die sind bereits beim Kauf mit dem "History Pass" inklusive.


    Grundsätzlich scheint die Kampagne aber wirklich recht komplex zu sein - und die fehlende Hilfestellung habe ich in der einen Stunde, die ich bisher gespielt habe, auch schon deutlich gespürt! ;)

  • Nach ein paar weiteren Spielstunden kann ich sagen: Insgesamt ist das Spiel wieder sehr gut geworden! Das Spielmenu ist anfangs gewöhnungsbedürftig und erinnert an den ersten Wargame-Teil. Ansonsten ist das Spiel sehr ähnlich, wie sein Vorgänger. Ein paar spieltechnische Änderungen machen das ganze aber trotzdem sehr interessant. So sind z.B. Flugzeuge deutlich schwächer als zuvor und werden auch sehr leicht von der Flugabwehr abgeschossen. Die Reichweiten der Einheiten (bis auf Infanterie!) sind auch deutlich größer geworden. Die Treffsicherheit und Wirksamkeit ist aber meist erst auf kürzeren Distanzen gegeben. Trotz der Möglichkeiten, Stellungen und Bunker zu bauen, kommt es mir so vor, als ob die Spieldynamik insgesamt wieder beweglich geworden ist. Im Verbund mit der unverändert starken Artillerie können leichte Panzer auch mal sehr schnell einen Durchbruch erzielen, wo sie beim Vorgänger noch meist an zwei versteckten Paks gescheitert sind. ;)


    Der Deckbau bietet auch inzwischen deutlich mehr Optionen - so kann neben der Wahl der verschiedenen Verbände jetzt auch wieder entschieden werden, mit welcher Erfahrung die einzelnen Einheiten in welcher Phase verfügbar sein sollen. Der Spieler kann auch in seinem Deck gemäß der Spielweise (im Team?) entscheiden, in welcher Phase der Schlacht er einen Schwerpunkt legen (und besonders viele Punkte erhalten) will. So lassen sich nun z.B. auch schwere Panzerdecks erstellen, die bereits in Phase A sehr schlagkräftig sind.


    Die Kampagnen sind (nach Sichtung des Tutorial-Videos) auch sehr gut. Wenn man das System einmal verstanden hat, ist es eigentlich gar nicht so komplex. Die Kampagnen bieten viele Freiheiten und es entstehen teilweise sehr interessante Schlachten in lustigen Konstellationen. Es ist schön anzusehen, wie sich die russischen Panzerkorps nacheinander an der eingegrabenen Flak-Abteilung aufreiben! ;)


    Wir spielen inzwischen auch immer mal wieder im Multiplayer, meist zusammen gegen die KI. Vielleicht stößt der eine oder andere ja noch dazu...

  • Neu erstellte Beiträge unterliegen der Moderation und werden erst sichtbar, wenn sie durch einen Moderator geprüft und freigeschaltet wurden.