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James Gherant

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1

Dienstag, 18. Oktober 2016, 20:54

FHW-Wargame-Kampagne (Red Dragon)

71%

Montag Abend (5)

29%

Dienstag Abend (2)

57%

Mittwoch Abend (4)

57%

Donnerstag Abend (4)

43%

Freitag Nachmittag (3)

57%

Freitag Abend (4)

57%

Samstag Nachmittag (4)

57%

Samstag Abend (4)

71%

Sonntag Nachmittag (5)

57%

Sonntag Abend (4)

Im Rahmen unserer inzwischen wieder regelmäßig stattfindenden abendlichen Wargame(Red Dragon)-Runden kam die Idee auf, mal wieder eine eigene Wargame-Kampagne zu inszenieren. Zuletzt hatten wir dies 2012 in European Escalation durchgeführt. Wer an dieser damals nicht teilgenommen bzw. die heftigen Schlachten zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt inzwischen verdrängt hat, findet >>> HIER <<< noch ein paar Informationen zu der alten Kampagne.

Grundsätzlich denke ich daran, das ganze wieder in ähnlicher Weise aufzuziehen. Handeln soll sie erneut in Westeuropa, da ich diese ganzen asiatischen Einheiten ohnehin nicht auseinanderhalten kann! ;) Die Kampagne sollte aus verschiedenen aufeinander folgenden Schlachten bestehen, die jeweils an zuvor festgelegten Terminen stattfinden würden. Alle teilnehmenden Spieler wären fest einer Fraktion, d.h. NATO oder PAKT zugeordnet. Wenn sich mehr als vier Spieler pro Seite zu einer Schlacht einfinden würden, könnten auch zwei Schlachten parallel ausgetragen werden. Anhand der zuvor bekanntgegebenen Lage wären die Decks auf festgelegte Fahrzeugtypen limitiert, z.B. in einem Grenzkonflikt zwischen DDR und BRD eben auf diese beiden Länder. Im Verlauf der Kampagne greifen dann weitere Nationen mit verschiedenen Verbänden in den Konflikt ein, aus denen die Spieler der Seite dann ihren Verband für die Schlacht (und damit die Vorgabe für ihr Deck) wählen könnten. Das Balancing müsste dabei natürlich ebenfalls berücksichtigt werden. Erfolg bzw. Misserfolg der Schlacht und die Verluste würden die weitere Lageentwicklung und damit die nächste Schlacht beeinflussen.

Ich möchte, bevor ich mich mit erneut der Ausplanung einer solchen Kampagne eingehender beschäftige, jedoch noch ein paar Sachen abprüfen:

Zitat

1.) Wer hätte grundsätzlich Interesse, an einer solchen Kampagne teilzunehmen?
Die Voraussetzung ist lediglich der Besitz des Spiels "Wargame - Red Dragon"

2.) Auf welcher Seite würdet ihr kämpfen wollen? NATO oder Pakt?

3.) Welche Termine würdet ihr bevorzugen? (s. Umfrage)
Es wird vmtl. keinen festen Termin in der Woche geben, sondern die hier favorisierten Termine würden sich je nach anderen anstehenden Events abwechseln.

"Abducet praedam, qui occurit prior"

tim

Pommes

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2

Dienstag, 18. Oktober 2016, 21:00

1) ja
2) Natod
"Gute Spiele brauchen keine Mods."
"I can call you Betty and Betty when you call me, you can call me Al!"

Pio

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3

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 16:52

1) ja
2) Russischer Natod (Geiles Wort Pommes)
Call of Duty: "Alter, du scheiß N00b hast mir meinen Kill geklaut %$!§#!!!"
ArmA : "Danke, hast mir das Leben gerettet!"

NBK1003

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4

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 18:55

1) ja

2) beide
...

Peki

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5

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 19:27

1) ja
2) NATO
"Peki, ich glaube deine Maus ist kaputt. Du triffst." -Neoiceman

(ehemals) Gilbert von Myr - Förster, Holzfäller, Schreiner, Bogenmacher

6

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 19:27

ja

beide!

James Gherant

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7

Sonntag, 23. Oktober 2016, 10:53

Terminvorschlag für die erste Schlacht!

Kalender

ArmA

Beginn

Sonntag, 6. November 2016, 14:00

Ende

Sonntag, 6. November 2016, 16:00

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"Abducet praedam, qui occurit prior"

James Gherant

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8

Sonntag, 23. Oktober 2016, 13:00

Rahmenlage



Oktober 1989
Nach der Rückkehr des Generalsekretärs der KPdSU, Michail Gorbatschow, von einem Besuch in der Deutschen Demokratischen Republik findet in Moskau ein Militärputsch statt. Marschall Sergej Sokolow, vormaliger Verteidigungsminister der UdSSR, übernimmt mit einem "Staatskommittee für den Ausnahmezustand", bestehend aus weiteren konservativen Generalen und Admiralen, die Führung der UdSSR. Die zuvor von Gorbatschow initiierten Reformen werden kurzerhand revidiert und die Regierungen der anderen Staaten des Warschauer Paktes dazu aufgefordert, hart gegen die Unruhen in den eigenen Ländern durchzugreifen.

November 1989
In der Deutschen Demokratischen Republik wird die neue Direktive aus Moskau umgesetzt. Dennoch gelingt es dem Staatsapparat nicht, die zunehmend größeren Demonstrationen unter Kontrolle zu bringen. Auf Antrag der SED verlegen schließlich mehrere sowjetische Großverbände nach Ostdeutschland, um gegen die Unruhen vorzugehen. In Ostberlin eskaliert die Situation schließlich, als es während der gewaltsamen Niederschlagung einer Demonstration zu einem Schusswechsel mit Kräften des Bundesgrenzschutzes über die Berliner Mauer hinweg kommt.

Als Reaktion auf die zunehmend angespannte Lage in Ostdeutschland verlegt die NATO verstärkt Kräfte in die Bundesrepublik und nach Westberlin. Die Sowjetunion mobilisiert zugleich ihre Nordmeerflotte und führt große Manöver im Nordatlantik durch. Das "Staatskommittee für den Ausnahmezustand" beschuldigt weiterhin die NATO, West-Berlin als vorgeschobene Basis zur Subversion der DDR zu nutzen. Damit einher geht die Forderung, den Sonderstatus West-Berlins abzuerkennen und die Stadt in das Hoheitsgebiet der DDR einzugliedern. Als diese Forderung von der NATO abgelehnt und die Truppen in West-Berlin weiterhin verstärkt werden, wird schließlich Ende November die Operation "Grom" ausgelöst: Sowjetische Truppen blockieren alle Zufahrtswege nach West-Berlin, während zugleich auch die Luftraumkorridore geschlossen werden.

Dezember 1989
Da die NATO-Truppen in Westeuropa den sowjetischen Verbänden zahlenmäßig deutlich unterlegen sind, stellen die Vereinigten Staaten einen gewaltigen Konvoi zusammen, der über den Seeweg Verstärkung nach Europa bringen soll. Unter dem Geleitschutz von mehreren Flugzeugträgergruppen läuft der Konvoi Anfang Dezember an der amerikanischen Ostküste aus. Die UdSSR gibt kurz darauf in einer Presseerklärung bekannt, dass die sowjetische Nordmeerflotte gegenwärtig eine Blockade zwischen Grönland und Spanien vorbereitet, um sämtlichen Schiffsverkehr in diesem Gebiet zu unterbinden. Jeder Verstoß soll als kriegerischer Akt gewertet werden. Unterdessen nähert sich der amerikanische Konvoi weiter...


"Abducet praedam, qui occurit prior"

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James Gherant

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9

Sonntag, 23. Oktober 2016, 13:06

Vorgaben für die erste Schlacht:
Am 06. Dezember 1989 trifft die Spitze des amerikanischen Seekonvois auf die sowjetische Nordmeerflotte, die eine Seeblockade im Atlantik errichtet hat. Alle diplomatischen Bemühungen, die Eskalation des Konfliktes zu verhindern, sind im Vorfeld gescheitert...

Schlachteinstellungen
Karte: Wasserwelt
Modus: Vernichten
Ressourcen: 4.000 Pkt
Sieg: 8.000 Pkt
Zeit: 30 min
Einkommen: Mittel

Beteiligte Verbände:
Flugzeugträgergruppe USS NIMITZ ( @Gq0AEjmKxjVGxBrpjC2sko+SQQ== )
Flugzeugträgergruppe USS THEODORE ROOSEVELT ( @Gq0AEkAo+KzIrGNUbEGulrJSOA== )
Flugzeugträgergruppe USS WASP ( @Gq0AEjko+SVUlhJ9SmYjtJDKPg== )
Konvoi-Spitzengruppe ( @Gq0AEjxI/SQEkVJCSQkkFI4KPg== )
Flugzeugträgergruppe NOWOROSSIJK ( @TK0AEb4m9aFmkRojaiGltG8Ryw== )
Flugzeugträgergruppe ADMIRAL GORSCHKOW ( @TK0AEb4m9aFmkRojaiGltKMRzw== )
Flugzeugträgergruppe MOSKWA ( @TK0AEcgm9KjCc8 oORv0cBHEJvQ== ) <-- Leerzeichen in der Mitte entfernen!
Blockadegruppe ( @TK0AEcVHMRyEb5HHRv0bwm9RwA== )

"Abducet praedam, qui occurit prior"

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »James Gherant« (6. November 2016, 13:34)


10

Samstag, 29. Oktober 2016, 21:08

Ich frage mich grade warum du das Leerzeichen nicht entfernt hast....

aber gut, ich bin bereit.

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11

Sonntag, 30. Oktober 2016, 08:45

Smilies

James Gherant

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12

Samstag, 5. November 2016, 12:03

Morgen ist es soweit! Wir koppeln um 14:00 im TS.

NATO:
tim
Peki
NBK
Gherant

PAKT:
Pio
Bandi
Klein


NACHTRAG:
Wenn die Zeit noch reicht (wovon ich ausgehe), können wir im Anschluss gleich noch das erste Grenz-Scharmützel zwischen den bei Fulda über die Grenze drängenden Spitzenverbänden der NVA (4. MotSchtzDiv) und den Verzögerungskräften der Bundeswehr (Panzergrenadierbrigade 5) spielen:




Schlachteinstellungen
Karte: Schlammschlacht
Modus: Eroberung
Startpunkte: 1.500 Pkt
Sieg: 1.000 Pkt
Zeit: 40 min
Einkommen: Hoch

Beteiligte Einheiten:
Panzerbataillon 52 / Panzergrenadierbataillon 51 ( @BqKAkZ0xiM6YxhNQ8IPWD1g84PODxg8YPSD0Q7kd8mHA )
Jägerregiment 1 / Panzerjägerkompanie 50 ( @BqCCia0+CFifBCxPghYnwhrmsQ1zWELA+LZ2fCCGawQamGIkCQQkERsGKJizYsmh8mHA )
Flugabwehrbataillon 2 / Panzerartilleriebataillon 55 / Versorgungsbataillon 56 ( @BqSAAxgMYKjSo0mBJgSYciQJh2IxiMZqGahmPZj0N0pb )
Jagdgeschwader 51 ( @BqqASa1NpUaVGpiSYklvJbyW+lvpW6VulvtLrS6UthjA )

Panzerregiment 4 ( @QKKAkQUFyIKCpB7go4KOChgoYKCCgQmkBlAZQj4Rgo0KMmjMlCA= )
Mot-Schützenregiment 22 / Panzerjägerabteilung 4 ( @QKCCym0fbIKPtkFH2R0DwQ5B9Icg+oIc9TEUPqKXP6xPhNYnwmkfKHSgNMebHqxusRhRaUclKRKEE0g= )
Fla-Raketenregiment 4 / Artillerieregiment 4 / Bataillon Materielle Sicherstellung 4 ( @QKSASm03JHyE0hNJKEShE/xP8k/sdTHUxEsRCNwhGoVZPIEeFGSFUA== )
»James Gherant« hat folgende Dateien angehängt:
  • Bw-Pz.jpg (325,5 kB - 14 mal heruntergeladen - zuletzt: 24. April 2017, 14:17)
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  • Bw-Ustg.jpg (341,99 kB - 5 mal heruntergeladen - zuletzt: 12. Dezember 2016, 21:25)
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"Abducet praedam, qui occurit prior"

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »James Gherant« (6. November 2016, 13:42)


James Gherant

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Sonntag, 6. November 2016, 13:43

Hier noch die Übersichten für die Pakt-Decks für die 2. Schlacht.
»James Gherant« hat folgende Dateien angehängt:
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"Abducet praedam, qui occurit prior"

James Gherant

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Sonntag, 6. November 2016, 18:24

Ergebnis der ersten Schlacht

1. Schlacht: Nordatlantik

Kurz bevor die US-Flotte die Blockadelinie erreicht hatte, griffen die Jäger- und Bombergeschwader der sowjetischen Flugzeugträger NOWOROSSIJK und ADMIRAL GORSCHKOW überraschend den Konvoi an. Den wenigen hastig gestarteten Abfangjäger der NIMITZ und ROOSEVELT gelang es nicht mehr, den Angriff abzuwenden und so war der Effekt dieses Erstschlages gewaltig: Mehrere Kreuzer und Zerstörer des Konvois wurden durch den starken Raketenbeschuss der sowjetischen Maschinen versenkt. Auch die Luftstreitkräfte der NATO erlitt in diesem ersten Zusammenstoß eine empfindliche Niederlage. Die Sowjetunion hatte innerhalb weniger Minuten die Lufthoheit errungen und den Amerikanern einen empfindlichen Schlag versetzt.



Doch der Kommandeur des amerikanischen Konvois hielt seinen Kurs unbeirrbar bei und steuerte weiter frontal auf die zahlenmäßig unterlegene Blockadeflotte der Sowjetunion zu. Kaum waren die ersten Schiffe in Reichweite, eröffneten die schweren amerikanischen Kreuzer das Feuer und konnten nach kurzem Seegefecht den Großteil der sowjetischen Schiffe versenken. Auch ein spontaner Gegenangriff sowjetischer Torpedoboote scheiterte im konzentrierten Feuer der überlegenen amerikanischen Flotte.



Die Blockade war geöffnet, der Seeweg nach Europa wieder frei...

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James Gherant

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Sonntag, 6. November 2016, 18:25

Ergebnis der zweiten Schlacht

2. Schlacht: Fulda-Lücke

Noch während die Seeschlacht im Nordatlantik tobte, hatte die 4. Mot-Schützen-Division den Auftrag erhalten, dem geplanten sowjetischen Hauptangriff voraus bei Fulda anzugreifen. Ziel des Angriffs war es, einen Brückenkopf über den Fluss Fulda zu nehmen, um so die Voraussetzungen für den weiteren Stoß nach Westdeutschland hinein zu schaffen. Die Panzergrenadierbrigade 5 der Bundeswehr hatte in diesem Raum bereits Stellungen bezogen und sollte den erwarteten Angriff der NVA lange genug aufhalten, um weitere Verbände in die Region zu verlegen. Am 20. Dezember stoßen die beiden Verbände in der für diese Jahreszeit noch recht sommerlichen Rhön aufeinander.



Die Gefechtsaufklärung des Panzerregiments 5 der NVA hatte im Morgengrauen die Fulda überquert und stieß an ihrem Ufer entlang Richtung Süden vor. Als Spitzenkompanie war die erfahrenste, jedoch mit ihren T34/85 am schlechtesten ausgerüstete Einheit des Regiments ausgewählt worden. Den Gedanken, warum dies so war, verdrängte der Kompaniechef bewusst, während er nervös aus der Luke seines Panzers durch seinen Feldstecher blickte. Den Feldposten der 2. Kompanie des Panzerbataillons 52 erkannte er jedoch zu spät...



Als die regelmäßige Meldung der Spitzenkompanie ausblieb, wusste der Kommandeur des Panzerregiments, dass er seinen Gegner gefunden hatte. Über Funk ließ er seine Einheiten auffächern und weiter auf die vermuteten Feindstellungen angreifen. Ein gewaltiger Artillerieschlag der ihm für diesen Angriff extra unterstellten Raketenartillerie leitete den Angriff ein. Kurz darauf stießen die T-72 an den noch qualmenden Wracks der T-34 vorbei, auf die von der Artillerie gelegte Wand aus Feuer und Rauch zu. Doch die Stellungen der Verteidiger waren zu stark. Der Angriff blieb schließlich in dem kombinierten Feuer der Leoparden und der an den Ortsrändern eingegrabenen Infanterie stecken. Hier war kein Durchbruch zu erzielen...



Noch während sich die Panzerverbände ihre erbitterte Schlacht lieferten, wurden einige Kilometer weiter westlich Spezialeinheiten der NVA unerkannt abgesetzt. Sie hatten den Auftrag, wichtige Führungseinrichtungen und Logistikstützpunkte auszuschalten, um so die Verteidigung zu schwächen. Für die gut ausgebildeten Kommandosoldaten war dieser Einsatz beinahe eine Routine, die sie schon unzählige Male geübt hatten. Wie so oft auf ihrem Trainingsgelände im Thüringer Wald, führten sie ihren Auftrag plangemäß durch. Innerhalb kürzester Zeit konnten sie beinahe alle Ziele erreichen und so die Verteidigung der Panzergrenadierbrigade 5 wesentlich schwächen. Erst als die Wache eines Versorgungsdepots die Fallschirmjäger erkannte und Alarm schlug, mussten sie ihren Einsatz abbrechen.



Als der ostdeutsche Divisionskommandeur erkannte, dass sein Panzerangriff stecken geblieben war und der Angriffsschwung verlorenzugehen drohte, handelte er sofort und befahl einen neuen Angriffsschwerpunkt. Das Mot-Schützen-Regiment 22 durchstieß den Wald auf der rechten Flanke und griff die linke Flanke der Panzergrenadierbrigade an. Dieser Angriff traf die hier in Stellung liegenden schwachen Verteidigungskräfte völlig überraschend. Unter massiver Luft- und Artillerieunterstützung kämpften sich die Mot-Schützen Meter für Meter in dem unwegsamen Gelände voran. Nach zähem Ringen mussten die überlebenden Kräfte der Bundeswehr schließlich ausweichen und den Raum der NVA überlassen.



Der eilig angesetzte Gegenangriff des Jägerregiments 1 der Bundeswehr traf auf vorbereitete Mot-Schützen, die sich in dem genommenen Raum inzwischen zur Verteidigung eingerichtet hatten. Dazu hatten sie schweres Gerät der Divisionsreserve erhalten. Auch das Sperrfeuer der Artillerie regnete ununterbrochen auf die stürmenden Jäger nieder. So endete dieser versuchte Gegenstoß letztendlich in einem Flammenmeer und die NVA konnte den Raum behaupten.



In Anbetracht der Lage blieb dem westdeutschen Brigadekommandeur keine Wahl. Wenn er nicht mit all seinen Kräften vorzeitig ausweichen wollte, musste er die Entscheidung auf seiner rechten Flanke suchen - dort, wo der feindliche Panzerangriff zum Stehen gebracht worden war. Der Kommandeur des Panzerbataillons hatte ihm gemeldet, dass bisher kaum Ausfälle verzeichnet wurden und die Gelegenheit günstig wäre. Während dicke, schwarze Rauchschwaden aus dem Waldgebiet im Norden quollen, warfen die Leoparden nahe des Fulda-Ufers ihre Motoren an und rollten aus ihren Stellungen. Der Gegenangriff traf die abgekämpften Truppen der NVA an dieser Stelle mit vernichtender Präzision. Nach einem schnellen Vorstoß hatten die ersten Leopard-Kommandanten kurz darauf wieder Blick auf die Fulda-Übergänge und konnten den weiteren Übergang von Kräften der NVA verhindern. Die Stellungen der Bundeswehr hielten, der Plan der NVA schien gescheitert. Doch im Osten, jenseits der Fulda, war bereits erneut das Dröhnen von weiteren Panzermotoren zu hören...

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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »James Gherant« (6. November 2016, 19:34)


NBK1003

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Montag, 7. November 2016, 13:52

Schön geschrieben Gherant!!!

Waren schöne Spiele auch wenn es jetzt erst ernst wird :D

Freu mich schon auf weitere Missionen :wot_salut:
...

Jan von Spreckels

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17

Montag, 7. November 2016, 14:47

jo haut das doch mal auf die frontpage als news, kann nicht schaden n bissl aktivität auf unserer Seite zu zeigen
"Wenn man mal nicht weiter weiß, einfach mal nachladen!"

James Gherant

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18

Samstag, 25. März 2017, 13:27

Es wird mal wieder Zeit... nächsten Sonntag die Fortsetzung?

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ArmA

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Sonntag, 2. April 2017, 16:00

Ende

Sonntag, 2. April 2017, 18:00

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James Gherant

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19

Samstag, 25. März 2017, 13:40

<<< 3. Schlacht am 9. Dezember 1989 >>>

Ausgangslage:

Die 4. Motorisierte Schützendivision konnte ihren Auftrag, über die "Fulda-Lücke" anzugreifen und Übergänge über die Fulda als Voraussetzung des sowjetischen Hauptangriffs zu nehmen, bis zum Abend des 6. Dezember 1989 nicht erreichen. Stattdessen waren die Spitzenverbände zerschlagen, die Hauptkräfte noch weit ostwärts der Fulda durch die zur Verteidigung übergegangenen Kräfte der Panzergrenadierbrigade 5 festgesetzt. Zugleich beflügelte die Nachricht über den erfolgreichen Durchbruch des amerikanischen Konvois durch die sowjetische Blockade im Nordatlantik die Moral der Verteidiger. In der festen Überzeugung, dass der Feind nun mit allen Mitteln den Durchbruch an der Fulda-Lücke suchen würde, wurden eilig weitere NATO-Verbände in den Raum verlegt. Doch statt der erwarteten zweiten Welle blieb es in den folgenden Tagen hier verdächtig ruhig. Unterdessen war längst die zweite Phase der sowjetischen Operation "Obman" angelaufen.



Nachdem in der ersten Phase durch den Ablenkungsangriff der 4. MotSchtzDiv die Reserven der NATO bei Fulda gebunden wurden, sollte der eigentliche sowjetische Angriff an anderer Stelle, durch die Haßberge auf den Main stattfinden. Hierzu war die 1. Gardepanzerarmee der sowjetischen Streitkräfte mit dem besten verfügbaren Material ausgestattet worden und hatte sich unter strengster Geheimhaltung seit Jahren bereits auf diesen Angriff vorbereitet. Das VII. US-Korps hatte hier mit verhältnismäßig schwachen Kräften einen weit überdehnten Verantwortungsbereich und sollte zudem auch einen Teil der Grenze zur Tschechoslowakei überwachen. Kritisches Element für einen sowjetischen Erfolg ist es hier, in einem schnellen Stoß die Main-Übergänge zwischen Schweinfurt und Bamberg zu nehmen, damit die Folgekräfte den Angriff über dieses natürliche Hindernis in Richtung des Rhein-Main-Gebietes fortsetzen können. Für diesen Auftrag war die 20. GardeMotSchtzDiv, verstärkt durch Spezialkräfte vorgesehen. Ihr entgegen steht die in Schweinfurt stationierte 1. Brigade der 3. Infanteriedivision des VII. US-Corps, die bereits Stellungen in ihrem Verzögerungsstreifen im Zuge des Mains bezogen hat.


Schlachteinstellungen
Karte: 38. Breitengrad (4vs4)
Modus: Eroberung
Startpunkte: 6000
Sieg: 1000 Punkte
Zeit: 50 min
Einkommen: Mittel


Team-Einteilung:
tim
Peki
NBK

Pio
Bandi
Kharrn


Deck-Vorgaben
Die folgenden Decks stehen zur Wahl:

1 x USA / Gepanzert / '85 (Einschränkung: Keine Flugzeuge!)
1 x USA / Mechanisiert
/ '85 (Einschränkung: Keine Flugzeuge!)
1 x USA / Motorisiert
/ '85 (Einschränkung: Keine Flugzeuge!)
1 x USA / Unterstützung
/ '85

1 x UdSSR / Gepanzert / '85 (Einschränkung: Keine Flugzeuge!)
1 x UdSSR / Mechanisiert
/ '85 (Einschränkung: Keine Flugzeuge!)
1 x UdSSR / Motorisiert
/ '85 (Einschränkung: Keine Flugzeuge!)
1 x UdSSR / Luftlandung
/ '85 (Einschränkung: Keine Flugzeuge!)
1 x UdSSR / Unterstützung
/ '85

"Abducet praedam, qui occurit prior"

Dieser Beitrag wurde bereits 15 mal editiert, zuletzt von »James Gherant« (4. April 2017, 19:44)


James Gherant

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20

Samstag, 1. April 2017, 17:52

Morgen ist es soweit!

Die (Wunsch-)Decks können gerne schon vorbereitet werden, aber ich habe auch noch Zeit für den Deckbau ab 16:00 eingeplant.

"Abducet praedam, qui occurit prior"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »James Gherant« (1. April 2017, 22:28)


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