Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: FHW. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Jack Unger

FHW-Leitung

Beiträge: 4 993

Registrierungsdatum: 22. August 2008

  • Nachricht senden

1

Freitag, 1. März 2013, 15:20

The Witcher 3: Wild Hunt

Vorschau von Gamestar: Groß, größer, The Witcher

Zitat


Fazit der Redaktion

Sebastian Klix: Wer CD Projekts Liebe zur Vorlage und zum eigenen Handwerk kennt, wird kaum daran zweifeln, dass The Witcher 3: Wild Hunt ein gutes Rollenspiel wird. Die Frage lautet also eher: Wird es ein grandioses? Die To-Do-Liste der Entwickler sagt »Absolut!«, doch mit einer fesselnden Geschichte, einer offenen, riesigen Spielwelt die zum Erkunden einlädt, tiefgründigen Charakteren, Entscheidungsfreiheit und einem würdigen Abschluss der Geralt-Trilogie haben sich die Polen extrem viel vorgenommen.

Wenn ihnen das Kunststück gelingen sollte, das alles unter einen Hut zu bekommen, könnte uns eines der wichtigsten, wenn nicht gar DAS wichtigste Solo-Rollenspieler dieser Dekade ins Haus stehen. Wenn. Doch wenn man mich fragt, welchem Studio ich so etwas am ehesten zutrauen könnte, stünde CD Projekt Red wohl ziemlich weit oben auf der Liste. Einen ordentlichen Vertrauensvorschuss konnten sie sich bei mir jedenfalls in den letzten Jahren schon erarbeiten. Ich wünschte, ich hätte noch mehr Daumen, die ich drücken kann.





Grave Digger

FHW-Member

Beiträge: 467

Registrierungsdatum: 1. März 2009

  • Nachricht senden

2

Samstag, 2. März 2013, 17:51

Die ersten beiden Teile waren schon geil, wobei mir das Kampfsystem nie wirklich gefallen hat. Im zweiten Teil war zwar der Schwertkampf besser, aber die Hexer Zeichen an Ausdauer zu koppeln, wodurch man dann schwächer zuhaut? Naja. Dieses spezialisieren dann in eine Richtung war nicht so meins.

Und Tränke nur während des meditierens trinken war ja auch mal die dümmste Idee überhaupt...

Mordenkain

FHW-Member

Beiträge: 191

Registrierungsdatum: 14. September 2010

  • Nachricht senden

3

Sonntag, 3. März 2013, 11:40

ich würde gerne mal den 2. Teil durch spielen, aber ich habe ständig CTD

Grave Digger

FHW-Member

Beiträge: 467

Registrierungsdatum: 1. März 2009

  • Nachricht senden

4

Sonntag, 3. März 2013, 14:49

Hast du es bei Steam: Also ich hab den zweiten auch noch nicht komplett durch, aber ich hatte nur regelmäßige CTDs in Flotsam. Ich denke am meisten hat geholfen, die alten Spielstädne regelmäßig zu löschen und Steamcloud zu deaktivieren.


Ansonsten sollen auch englische Untertitel was bringen, afaik.

Mordenkain

FHW-Member

Beiträge: 191

Registrierungsdatum: 14. September 2010

  • Nachricht senden

5

Sonntag, 3. März 2013, 18:07

yap, habe auch schon die tipps angewendet... aber bekomme noch immer ctd in 5 bis 15min abständen

Jack Unger

FHW-Leitung

Beiträge: 4 993

Registrierungsdatum: 22. August 2008

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 29. August 2013, 16:43

Quelle: http://www.golem.de/news/the-witcher-3-d…308-101126.html

The Witcher 3 Des Hexers haarige Entwicklung

CD Projekt Red hat viel Zeit in die technische Umsetzung von The Witcher 3 investiert und die Geschichte des Geralt von Riva persönlicher gemacht. Golem.de hat mit dem Storywriter gesprochen, neue Missionen begutachtet und war nah dran, virtuelles Fell zu streicheln.

Ard Skellig ist für sich alleine genommen schon eine große Insel, dabei bildet sie nur einen kleinen Teil der gigantischen Spielwelt von The Witcher 3. Diese bereist der Spieler in der Rolle des Geralt von Riva entweder zu Fuß, per Pferd oder mit dem neuen Schnellreisesystem - allerdings sind, wie in Rollenspielen üblich, nur bereits besuchte Orte anwählbar.

Um zu der Inselkette zu gelangen, könnten wir zwar vom Festland aus schwimmen, ein kleines Segelboot ist aber die schnellere und einfachere Variante um überzusetzen. So ist es uns möglich, die vorbeiziehenden Wale zu bewundern, auf welche die keltisch angehauchten Küstenbewohner mit ihren Langschiffen Jagd machen.



Wie Jakub Szamalek, der kreative Kopf hinter der Geschichte von The Witcher 3 im Gespräch mit Golem.de erläutert, soll das dritte Abenteuer viel persönlicher ausfallen: "Die Geschichte dreht sich viel mehr um Geralt, seine Absichten, Hoffnungen und Träume. Auch kehren wir wieder zu den Wurzeln zurück, denn der Hexer ist ein Monsterjäger, weswegen diese Berufung in The Witcher 3 einen wesentlichen Teil des Spiels ausmacht."

Auf der Wilden Jagd nach dem Leshen

Der Hexer selbst wird in die Geschichte aus genau diesem Grund hineingezogen, denn die Wilde Jagd, dämonenhafte Wesen, schlachten ein ganzes Dorf ab, was Geralts Interesse weckt. Der einzige Überlebende des Überfalls verweilt in einem kleinen Dorf, wie uns der Jarl des Landstriches bei einem Besuch in seiner beeindruckenden Burg kundtut. Von den Zinnen aus überblickt der Spieler die komplette Umgebung, das LoD der neuen Red Engine 3 erweist sich hier als sehr detailliert. Wir finden nach ein paar Minuten hoch zu Ross schließlich das Dorf und den Überlebenden. Während sich der Hexer mit ihm unterhält, taucht ein atemloser Bewohner der kleinen Siedlung auf, der über einen Toten berichtet.

Schnell wird klar, dass ein Baumwesen, ein sogenannter Leshen hinter dem Angriff steckt. Die Kreatur ist im Dorf umstritten, denn einerseits sorgt sie für viel Wild, fordert dafür aber regelmäßig Tribut in Form eines Menschenopfers. Der Hexer steht zwischen den Gruppen und muss sich entscheiden - für uns als Monsterjäger ist klar, welcher Fraktion wir zur Seite stehen. Für die Suche nach der Kreatur spendieren die polnischen Entwickler von CD Projekt Red dem Spieler die Möglichkeit, die Sinne des Hexers für die Jagd einzusetzen. Ein Kopf als Beweis und ein Elch-Mutant am Ende

Die Umgebung verschwimmt in düsterem Schwarz, rot leuchtende Krallenspuren weisen uns den Weg. Das Biest lässt sich aber nur dann endgültig vernichten, wenn wir die Person im Dorf töten, die es markiert hat - ausgerechnet die Schwester unseres Auftraggebers. Solche Entscheidungen über Leben und Tod soll es häufiger geben, in diesem Fall macht sich der Hexer die Hände jedoch nicht schmutzig, sondern bricht auf, um den Leshen zu erlegen.

Nach einem harten Kampf mit Klingen wie Zaubern gegen herbeigerufene Wölfe und das Baumwesen selbst, kann Geralt den Kopf der Kreatur als Beweis seines Sieges vorzeigen, nur um feszustellen, dass die Dorfbewohner die junge Frau umgebracht haben. Frieden kehrt dennoch nicht ein, denn die benachbarte Siedlung terrorisiert nun die Bewohner.

Monster wie der Leshen sind keine Bosse, wir treffen sie überall in der Spielwelt. Außerhalb des Dorfes etwa kreuzt ein Fiend unseren Weg: Diese Mischung aus einäugigem Elch und Wildschwein rammt den Hexer, bleibt aber mit dem Geweih gerne an engen Passagen hängen - was von CD Projekt Red gewollt ist, um ein taktisches Vorgehen zu ermöglichen. In die Enge getrieben, hüllt sich der Fiend in Finsternis und nutzt diese, um zu fliehen. Geralt würde ihn im finalen Spiel nun zu einem Nest verfolgen, die Präsentation aber endet an dieser Stelle.

DirectX 11 voraus, Fell in Sicht

Aus technischer Perspektive macht The Witcher 3 einen hervorragenden Eindruck, der neue DX11-Renderer macht den Hexer zu einem der grafisch eindrucksvollsten Rollenspiele. Ruht der Spieler am Lagerfeuer, dreht sich die Kamera um Geralt, Tag und Nacht wechseln sich ab, das Wetter schlägt von sonnig in stürmisch um. Von den Klippen aus sehen wir die Gischt hochspritzen, die Wellen rollen dank Tessellation und somit echter Geometrie realistisch animiert auf den Strand. Sowohl die Weitsicht als auch die Texturen und die Vegetation sind beeindruckend, allerdings flimmert letztere in Bewegung stark.

Laut Balazs Torok, Lead Engine Programmer bei CD Projekt Red, war während der Präsentation kein FXAA (Fast Approximate Anti-Aliasing) eingeschaltet - ein Shaderalgorithmus, der konstrastbasiert arbeitet und wenig Leistung kostet. Das finale Spiel bietet jedoch vielfältige Kantenglättungsmodi, darunter TXAA (Temporal Approximate Anti-Aliasing). Das "bügelt" das Bild extrem glatt, sorgt aber für eine vergleichsweise hohe Unschärfe bei bisherigen Implementierungen.

The Witcher 3 erscheint 2014 nur für die Playstation 4, die Xbox One und den PC. Am heimischen Rechner gibt es höchstwahrscheinlich eine per GPU-beschleunigtem PhysX berechnete Fell- sowie Haarsimulation zu sehen. Diese befindet sich noch in der Entwicklung und soll Tieren wie Menschen, aber auch Kleidung zu besonders viel Realismus verhelfen. Auf der E3 2013 zeigte Nvidia beispielsweise einen rennenden Wolf, dessen Fell realistisch animiert je nach Bewegung wippt oder anliegt - absolut sehenswert


Kharrn

FHW-Unterstützer

Beiträge: 683

Registrierungsdatum: 15. August 2010

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 28. Januar 2015, 18:09

Grafik sieht schon nett aus und die Musik ist auch seeeeehr stimmig... grad der Wald ist schön gelungen und der Untschied (dunkelheit) zum Weideland.
hab die ersten Teile nicht gespielt, aber das hier werd ich mir wohl mal antun ;)


8

Mittwoch, 28. Januar 2015, 19:07

hab die ersten Teile nicht gespielt

Schäm dich! :P
Nein im Ernst, den ersten Teil fand ich besonders gut und den zweiten ebenfalls.
Den dritten hatte ich mir bei GOG (Spieleplattform von CD Projekt Red) direkt vorbestellt.

Grave Digger

FHW-Member

Beiträge: 467

Registrierungsdatum: 1. März 2009

  • Nachricht senden

9

Donnerstag, 29. Januar 2015, 15:46

Der zweite ist Storymäßig besser (zumindest von der Erzählweise), finde ich, vom Gameplay her aber eher schlechter. Es gab zwar ein paar Verbesserungen, aber auch viele Verschlechterungen (z.B. keine Tränke mehr im Kampf)

Jan von Spreckels

FHW-Unterstützer

Beiträge: 1 156

Registrierungsdatum: 24. August 2008

  • Nachricht senden

10

Donnerstag, 29. Januar 2015, 17:00

jo dem kann ich nur zustimmen, außerdem soll der dritte teil wohl auf die story der ersten beiden aufbauen und in mehreren tests hab ich jetzt schon gelesen, dass man sich mit dieser vertraut machen sollte wenn man das spiel wirklich genießen will, seis durch spielen der ersten zwei teile oder auf youtube irgendwelche zusammenfassungen reinzuziehn
"Wenn man mal nicht weiter weiß, einfach mal nachladen!"

Grave Digger

FHW-Member

Beiträge: 467

Registrierungsdatum: 1. März 2009

  • Nachricht senden

11

Donnerstag, 29. Januar 2015, 18:54

Ersten Teil spielen -> Savegames auf den zweiten übertragen -> zweiten Teil spielen -> Savegames auf den dritten übertragen -> dritten Teil spielen

12

Donnerstag, 29. Januar 2015, 20:14

Ersten Teil spielen -> Savegames auf den zweiten übertragen -> zweiten Teil spielen -> Savegames auf den dritten übertragen -> dritten Teil spielen

Jack

FHW-Leitung

Beiträge: 4 993

Registrierungsdatum: 22. August 2008

  • Nachricht senden

13

Mittwoch, 13. Mai 2015, 14:29

Quelle: Presseschau: The Witcher 3: Wild Hunt - Deutsche und internationale Tests im Wertungsspiegel

Scheint ja wirklich ein tolles Spiel zu werden. Woher nur die Zeit nehmen für all diese Zeitfresser.

Gruß
Jack

14

Donnerstag, 2. Juli 2015, 23:20













Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bandi« (2. Juli 2015, 23:44)


Jan von Spreckels

FHW-Unterstützer

Beiträge: 1 156

Registrierungsdatum: 24. August 2008

  • Nachricht senden

15

Freitag, 3. Juli 2015, 01:25

Da Bandi den Thread jetzt mal wieder ausgegraben hat, bin ich dazu geneigt hier mal eine Art persönliches Feedback zum Spiel zu geben.

Nach nun knapp 75h Spielzeit in Witcher 3 muss ich sagen, dass das Spiel tatsächlich all das einhält was es verspricht. In Sachen Grafik, Atmosphäre, Quest design, Story telling und Umfang setzt das Spiel komplett neue Maßstäbe, die garantiert die nächsten Jahre anhalten werden. Seit dem ersten Dragon Age Teil hat mich kein Singleplayer RPG mehr so gefesselt, wobei selbst das erste Dragon Age noch lange nicht vergleichbar wäre mit dem Suchtfaktor den Witcher 3 entwickelt. Was mir besonders gefällt und was auch die ersten beiden Witcher Teile so ausgemacht hat, ist die Mischung aus einem glaubwürdigen dreckigen Mittelalter Szenarios mit einfließenden Fantasy Elementen und mit dreckig meine ich, dass das Spiel absolut keine Tabus kennt und damit endlich mal wieder ein echtes Spiel für Erwachsene ist. Das heißt neben dem üblichen Leid des Krieges, wird einfach alles gezeigt. Angefangen bei der fast schon üblichen Prostitution über Inzucht bis hin zu Abtreibung, Kindermord, Vergewaltigungen, Hexenverbrennungen, Folter und Hinrichtungen ist einfach alles dabei, jedoch ohne das es übertrieben oder aus dem Kontext herausgerissen wirkt, sondern stets stimmig zur Situation. Auch die Kämpfe geizen nicht mit Brutalität, das Blut fließt in Strömen während die Schwerthiebe Köpfe und Gliedmaße abtrennen oder den Gegner direkt spalten. Damit trennt sich das Spiel eindeutig von den üblichen Helden Klischees des Ritters in goldener Rüstung ab und überlässt es ganz dem Spieler ob er versucht in kleinen Nuancen mildernd einzugreifen oder einfach dem üblichen Tageswerk eines Hexers, der Monsterjagd, nachgeht und sich dabei weitesgehend aus den Wirren des Krieges raushält.
Beim Thema Krieg würde ich noch gerne anmerken, dass es absolut zu empfehlen ist zumindestens den Vorgänger Witcher 2 Assasins of Kings durchgespielt zu haben, am besten natürlich auch den ersten Teil. Der dritte Teil baut fast unmittelbar auf das Ende des zweiten Teils auf. Ich selbst habe beide Vorgänger durchgespielt und jeweils das Savegame übernommen, so dass alle meine bisherigen wichtigen Entscheidungen in Witcher 3 einfließen und zur Wirkung kommen, die zum Teil sehr gravierende Auswirkungen haben können, was einfach einen großen Einfluss auf die Verbundenheit mit der Geschichte des Hexers ausmacht. Für das Durchspielen beider Vorgänger ist mit jeweils ca. 90-100h Spielzeit zu rechnen.

Zum Technischen, die Grafik ist wie bereits erwähnt einfach gewaltig, auch wenn sie nicht ganz an die auf der vorletzten E3 gezeigten Grafik herankommt. Wodurch teilweise große Diskussionen über ein Grafikdowngrade entstanden sind, welches wohl mal wieder den Konsolen zu verdanken ist. Ich persönlich besitze ein System mit einem i5-4670k, 16gb Ram einer GTX 570 und habe das Spiel auf einer SSD, damit lässt sich das Spiel problemlos flüssig auf hohen Einstellungen spielen. Für die Ultra Settings ist die Grafikkarte leider zu schwach, wird aber bald aufgerüstet. :D
Was besonders faszinierend ist, dass das Spiel nahezu vollständig ohne Ladezeiten auskommt, abgesehen vom erstmaligen Laden des Spielstandes. So gut wie alle Übergänge im Spiel, wie etwa beim Betreten von Gebäuden funktionieren ohne Zwischenladen oder wird geschickt mit einer Zwischensequenz überbrückt.
Was auch sehr überraschend ist, dass das Spiel trotz seines immensen Umfangs und der offenen Spielwelt so gut wie bugfrei ist. Ich hatte bis jetzt keinerlei Crashes oder sonstige Gamebreaker. Das einzige was einem hin und wieder mal auffällt sind vielleicht ein paar falsch platzierte Objekte (Fässer, Kisten etc.)

Nun zu meinen Kritikpunkten am Spiel. Anfangs ist die Steuerung sehr gewöhnungsbedürftig, da sie sich doch stark konsolenlastig anfühlt und sich mit Maus und Tastatur dadurch in hektischen Gefechten oft unnötig eingeschränkt vorkommt. Der Entwickler rät daher auch zur Nutzung eines Gamepads(XBox) für die Kämpfe, leider wird mein Logitech Rumblepad 2 bis jetzt vom Spiel nicht erkannt. Nach einigen Kämpfen findet man sich dann irgendwann mit der Steuerung auch mit Maus und Tastatur halbwegs zurecht, was aber auch an dem deutlich zu leichten Schwierigkeitsgrad liegt. Ich spiele das Spiel auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad und bin völlig unterfordert. Bei Witcher 2 gab es damals zu Beginn genau das gleiche Problem. Dort wurde damals mit der Enhanced Edition dann nachträglich der Dark Mode nachgeführt, der dem Spiel nochmal einen deutlich höheren Anspruch brachte, da bei diesem Schwierigkeitsgrad der Hexer mit einem bis maximal zwei Treffern direkt aus den Latschen kippte. Ich hoffe das ein solcher Schwierigkeitsgrad irgendwann für Witcher 3 auch noch nachgeführt wird.
Der letzte Kritikpunkt ist das Inventar, welches derzeit einfach viel zu unübersichtlich ist und sich auch nicht vernünftig ordnen lässt, dies war bei den beiden Vorgängern deutlich besser.

Fazit:
Alles in allem kann ich das Spiel wirklich jedem der auf der Suche nach einem guten Singleplayer Titel ist und genug Zeit mitbringt um sich auf das Spiel einzulassen nur empfehlen. Witcher 3 ist das beste Spiel das ich seit Jahren gespielt habe bzw. spiele und wird wohl auch für die nächsten Jahre für mich als neuer Maßstab gesetzt bleiben, wer dieses Spiel verpasst, der verpasst aufjedenfall einen Meilenstein in der Geschichte der Computerspiele. Trotz der 75h Spielzeit die ich bis jetzt habe, bin ich noch lange nicht am Ende, sondern soweit ich das derzeit einschätzen kann, wahrscheinlich gerade erst einmal zur Hälfte durch. Witcher 3 zeigt außerdem, dass ein gutes Spiel nicht aus einem verbuggten und unfertigen Early Access Fundament entsteht, sondern professionelle Spieleentwicklung auch ohne einen rießen Publisher oder Crowdfunding möglich ist. Wen die erwähnten Kritikpunkte noch abschrecken, dem kann ich nur empfehlen die Vorgänger, bzw zumindestens den zweiten Teil noch einmal durchzuspielen, bis CD Project die kleinen Probleme, mit einer Erweiterung (im Herbst erscheint die erste) oder einer abschließenden Enhanced Edition behebt.
"Wenn man mal nicht weiter weiß, einfach mal nachladen!"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jan von Spreckels« (3. Juli 2015, 01:33)


Gearfield

FHW-Member

Beiträge: 55

Registrierungsdatum: 9. Februar 2014

  • Nachricht senden

16

Freitag, 3. Juli 2015, 12:23

Nach einigen Kämpfen findet man sich dann irgendwann mit der Steuerung auch mit Maus und Tastatur halbwegs zurecht, was aber auch an dem deutlich zu leichten Schwierigkeitsgrad liegt. Ich spiele das Spiel auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad und bin völlig unterfordert.
In Zukunft wird einfach ein Schwierigkeitsgrad "Spreckels" eingeführt.

Jack

FHW-Leitung

Beiträge: 4 993

Registrierungsdatum: 22. August 2008

  • Nachricht senden

17

Dienstag, 7. Juli 2015, 11:23

ich spiels dann wenn die Gold Version draußen ist :D

Quelle: http://www.golem.de/news/the-witcher-3-n…507-115084.html

Neue Kisten für alle Plattformen

CD Projekt Red stellt den bislang größten Funktionspatch für The Witcher 3 vor. Er soll unter anderem Änderungen bei den Bewegungsmöglichkeiten von Hauptfigur Geralt sowie bei der Inventarverwaltung bieten.

Überflüssige Gegenstände kommen in The Witcher 3 künftig in die Kisten. Gemeint sind Inventartruhen, die vom Entwicklerteam CD Projekt Red in den kommenden Tagen über das Update 1.07 auf allen drei Plattformen bereitgestellt werden. Die Behälter soll es an mehreren Orten im Spiel geben, der konkrete Standort soll auf der Übersichtskarte zu finden sein, so die Patchnotes.

Dazu kommen weitere Änderungen bei der Inventarverwaltung. Bücher etwa sind laut Mitteilung künftig unter einem eigenen Reiter zu finden, die gelesenen sind zudem ausgegraut. Praktisch klingt auch die geplante Möglichkeit, Rezepte und ähnliche Zubehörlisten wie einen Einkaufszettel an die Seite des Shopping-Fensters festzupinnen.

Dazu kommen in dem Update weitere neue Sortierfunktionen, außerdem sollen für Crafting und Alchemie benötigte Gegenstände künftig nicht mehr zum Gesamtgewicht beitragen. Das Inventar ist bislang eine der größeren Schwächen von The Witcher 3 - das könnte sich mit dem Patch 1.07 ändern.

Die Entwickler kündigen außerdem einen neuen Bewegungsmodus für Geralt an - aber was damit konkret gemeint ist, erklären sie nicht. Dazu kommen Verbesserungen bei der KI des Pferdes sowie größere und kleinere Fehlerkorrekturen bei Quests plus ein paar technische Änderungen.

The Witcher 3 ist seit dem 19. Mail 2015 für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 erhältlich. Das Entwicklerstudio CD Projekt Red hat seitdem eine Reihe von kleineren Updates sowie Inhaltserweiterungen veröffentlicht. Wegen der Arbeit am Patch soll es in der aktuellen Woche allerdings keine Addons geben.

Jack

FHW-Leitung

Beiträge: 4 993

Registrierungsdatum: 22. August 2008

  • Nachricht senden

18

Freitag, 10. Juli 2015, 15:38

Quelle: 4players.de - The Witcher 3: Wild Hunt - Umfang der beiden Erweiterungen "Hearts of Stone" und "Blood and Wine" entspricht in etwa der Größe von The Witcher 2

Konrad Tomaszkiewicz (Game Director bei CD Projekt Red) sprach in einem Interview mit Gamereactor über die anstehenden beiden Erweiterungen von The Witcher 3: Wild Hunt und erklärte, wie umfangreich die beiden Add-ons ausfallen sollen: "Die Erweiterungspakete werden komplett neue Handlungsstränge bieten - mit allen Elementen, die es bereits in der Hauptstory gab (wie Zwischensequenzen, neue Charaktere, neue Gegenständen, neue Gwent-Karten) und vieles, vieles mehr. Sie werden ziemlich groß ausfallen. Die erste Erweiterung wird um die zehn Stunden lang sein und die zweite um die 20 Stunden ... und ich denke, es ist möglich, dass sie umfangreicher ausfallen werden, denn das war bisher immer so (wenn wir einige [...] Stunden planen, dann ist am Ende oft doppelt so lang oder so ähnlich), aber ich will im Moment noch nicht zu viel versprechen. Und selbst jetzt, wenn man die zehn und die 20 Stunden zusammenzählt und mit The Witcher 2 vergleicht, dann ist es ungefähr dieselbe Größe. Und es wird cool werden, es wird neue Geschichten geben, es wird neue emotionale Geschichten geben und ich denke, die Leute werden damit glücklich sein."

Laut CD Projekt RED sind "Hearts of Stone" (Oktober 2015) und "Blood and Wine" (Frühjahr 2016) zwei große Erweiterungen, die man nicht mit typischen DLC-Paketen vergleichen könne. In Hearts of Stone erlebt Geralt ein über zehn Stunden langes Abenteuer in der Wildnis des Niemandslands sowie den Winkeln und Gassen von Oxenfurt, in dem er versucht, einen Auftrag für den mysteriösen Herrn des Glases zu meistern. "Dabei wird er in ein dichtes Netz aus Lügen und Täuschungen verwickelt. Er muss all seine Schläue und Stärke einsetzen, um das Rätsel unbeschadet zu lösen", heißt es vom Entwickler. Mit einer Spieldauer von über 20 Stunden erlaubt Blood and Wine hingegen erstmals einen Ausflug in das für seinen feinen Wein berühmte Herzogtum Toussaint. Geralt besucht hier ein vom Krieg unversehrtes Gebiet: ein Land des sorgenfreien Genusses und ritterlicher Rituale, hinter denen sich jedoch ein uraltes, blutiges Geheimnis verbirgt. In den beiden Erweiterungen sind zusätzliche Abenteuer, Waffen, Ausrüstungsgegenstände, Gegner und sowohl neue als auch bekannte Charaktere aus dem Hexer-Universum enthalten. Der "Expansion Pass", der beide Add-ons beinhaltet, kostet 24,99 Euro.

19

Freitag, 10. Juli 2015, 16:31

Toussaint - ob es dann ein Wiedersehen zwischen Rittersporn und "Wiesel" geben wird? :sporn:

Egon Unger

FHW-Orgas

Beiträge: 467

Registrierungsdatum: 24. Februar 2009

  • Nachricht senden

20

Freitag, 10. Juli 2015, 18:08

Der "Expansion Pass", der beide Add-ons beinhaltet, kostet 24,99 Euro.

Strike 8) den hab ich schon :D

Ähnliche Themen

Counter:

Hits heute: 5 065 | Hits gestern: 8 993 | Hits Tagesrekord: 47 840 | Hits gesamt: 12 792 823